Beitragserhöhungen in der PKV 2026: So sparen Sie trotz steigender Kosten

Beitragserhöhungen in der PKV 2026: So sparen Sie trotz steigender Kosten

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Ab 2026 drohen Privatversicherten hohe Beitragserhöhungen, doch ein interner Tarifwechsel kann Einsparungen von bis zu 30 Prozent ermöglichen. Zudem wird die Versicherungspflichtgrenze angehoben, was viele Betroffene in die gesetzliche Krankenversicherung zurückdrängen könnte.

Beitragsexplosion bei Privaten Krankenkassen: So können Sie 2026 trotzdem sparen

Im Jahr 2026 wird es für viele Privatversicherte teuer, da nahezu alle Gesellschaften Beitragserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich planen. In einigen Tarifen drohen sogar Anpassungen von über 20 Prozent, was auf steigende Gesundheitskosten, eine längere Lebenserwartung und einen Fachkräftemangel zurückzuführen ist. Viele Versicherte zahlen jedoch mehr als nötig, weil sie ihren Tarif nie überprüfen.

„Die PKV ist keine Einbahnstraße. Wer den Tarif nicht prüft, zahlt drauf – wer ihn versteht, spart.“ – Dieter Homburg

Ein gesetzlich verankertes Sparpotenzial ermöglicht es, innerhalb derselben Versicherungsgesellschaft in einen anderen, meist günstigeren Tarif zu wechseln, ohne neue Gesundheitsprüfungen oder Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. In vielen Fällen lassen sich so 10 bis 30 Prozent der Beiträge sparen, ohne dass die Leistungen sinken.

Zusammenfassung: 2026 drohen hohe Beitragserhöhungen in der PKV. Ein interner Tarifwechsel kann helfen, Kosten zu sparen.

Neue Versicherungspflichtgrenze: Für diese Versicherten wird es eng

Ab 2026 wird die Versicherungspflichtgrenze von 6.150 Euro auf 6.450 Euro brutto im Monat angehoben. Dies hat zur Folge, dass Beschäftigte, die regelmäßig unterhalb dieser Grenze verdienen, automatisch wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherungspflichtig werden. Ausgenommen sind nur Personen über 55 Jahre, die bereits länger privat versichert sind.

Betroffene, die unter die neue Grenze fallen, können einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen, der innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht bei einer gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden muss. Die Krankenkasse muss diesem Antrag stattgeben, wenn der Antragsteller eine angemessene andere Absicherung nachweisen kann.

Zusammenfassung: Die Anhebung der Versicherungspflichtgrenze ab 2026 könnte viele Privatversicherte betreffen, die unter der neuen Grenze verdienen. Ein Antrag auf Befreiung kann helfen, privat versichert zu bleiben.

Quellen: