Einheitswert

Einheitswert

Einheitswert – ein Begriff, der im Versicherungswesen oft mal auftaucht. Aber was verbirgt sich dahinter? Wir erklären es Ihnen einfach und verständlich.

Was ist der Einheitswert?

Der Einheitswert ist in erster Linie ein Begriff aus dem Steuerrecht. Er bezeichnet den Geldwert von Grundbesitz oder Betriebsvermögen, der von den Finanzbehörden für steuerliche Zwecke festgelegt wird. Doch der Einheitswert spielt auch in der Versicherungsbranche eine gewichtige Rolle, besonders bei Versicherungen, die Gebäude, Betriebe oder landwirtschaftliche Flächen absichern.

Warum ist der Einheitswert wichtig?

Der Einheitswert hat große Bedeutung, wenn es um die Bestimmung der Versicherungssumme geht. Diese ist entscheidend für die Höhe der Prämie und den Umfang der Leistung im Schadensfall. In der Praxis sieht es so aus: Je höher der Einheitswert, desto höher sind in der Regel auch die Versicherungsprämien.

Wann kommt der Einheitswert zum Tragen?

Beispiel: Sie besitzen ein Grundstück oder ein Gebäude und möchten dieses versichern. Der Versicherer wird zunächst den Einheitswert dieses Objekts ermitteln, um die Versicherungssumme festzulegen. Der Einheitswert ist daher oft die Grundlage für die Kalkulation von Versicherungsbeiträgen.

Wie wird der Einheitswert ermittelt?

Die Ermittlung des Einheitswerts erfolgt in der Regel durch das Finanzamt auf Basis von festgelegten Bewertungsgesetzen und Bewertungsrichtlinien. Hierbei werden unter anderem die Größe, die Beschaffenheit und die Nutzung des Objekts berücksichtigt.

Einheitswert und Versicherungen: Ein zusammenfassendes Fazit

Der Einheitswert hat eine bedeutende Rolle bei der Prämienberechnung und Leistungsfestsetzung in der Versicherungsbranche, insbesondere bei Gebäude-, Betriebs- und Landwirtschaftsversicherungen. Der Einheitswert kann sich auf Grund verschiedener Faktoren ändern und sollte daher immer im Auge behalten werden.