Erwerbsminderungsgrad
Erwerbsminderungsgrad
Was ist der Erwerbsminderungsgrad?
Der Erwerbsminderungsgrad ist eine wichtige Kennzahl in der Versicherungswelt. Er gibt an, inwiefern die Arbeitsfähigkeit einer Person durch Krankheit oder Unfall gemindert ist. Ausgedrückt wird dies in Prozentzahlen, wobei 100% eine vollständige Erwerbsminderung bedeuten, also die völlige Unfähigkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.
Wozu dient der Erwerbsminderungsgrad in der Versicherung?
Der Erwerbsminderungsgrad spielt besonders in der Berufsunfähigkeitsversicherung eine entscheidende Rolle. Die Höhe des zu zahlenden Versicherungsbeitrags oder der Versicherungsleistung wird oft nach dem Erwerbsminderungsgrad bemessen. So würde jemand mit einem Erwerbsminderungsgrad von 80% in der Regel höhere Versicherungsleistungen erhalten als jemand mit einem Erwerbsminderungsgrad von 20%.
Wie wird der Erwerbsminderungsgrad festgestellt?
Zur Feststellung des Erwerbsminderungsgrads wird in der Regel ein ärztliches Gutachten verlangt. In diesem Gutachten wird die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der versicherten Person beurteilt. Dabei fließen viele Aspekte ein, wie etwa der allgemeine Gesundheitszustand, das Alter und ggf. bestehende Vorerkrankungen. In einigen Fällen kann auch eine berufliche Rehabilitation zur Minderung des Erwerbsminderungsgrads beitragen.
Zusammenfassung
Der Erwerbsminderungsgrad ist ein zentraler Begriff in der Versicherungsbranche. Er bestimmt unter anderem die Höhe von Versicherungsbeiträgen und -leistungen. Die genaue Ermittlung erfordert ein ärztliches Gutachten und kann durch Maßnahmen wie Rehabilitation beeinflusst werden. Es lohnt sich also, sich mit dem Erwerbsminderungsgrad auseinanderzusetzen, sowohl als Versicherter als auch als Anbieter.