Günstigkeitsprinzip

Günstigkeitsprinzip

Wenn es um Versicherungen geht, begegnet man oft komplexen Begrifflichkeit, die für Laien schwer zu verstehen sein können. Einer dieser Begriffe ist das Günstigkeitsprinzip. In diesem Eintrag nehmen wir uns Zeit, diesen Begriff auf einfache und verständliche Weise zu erklären.

Was ist das Günstigkeitsprinzip?

Der Begriff Günstigkeitsprinzip kommt häufig im Versicherungsrecht vor. Kurz gesagt, besagt dieses Prinzip, dass bei einer Versicherung im Zweifel immer die für den Versicherten günstigere Regelung gilt.

Wie funktioniert das Günstigkeitsprinzip?

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Versicherung abgeschlossen und es gibt verschiedene Regelungen, die auf Ihren Fall angewendet werden könnten. Einige dieser Regelungen begünstigen Sie, andere sind eher zu Ihrem Nachteil. Laut Günstigkeitsprinzip muss der Versicherer immer die Regelungen anwenden, die für Sie am besten sind.

Ein Anwendungsbeispiel für das Günstigkeitsprinzip

Um den Begriff Günstigkeitsprinzip zu verdeutlichen, betrachten wir ein konkretes Beispiel. Angenommen, Sie haben eine Krankenversicherung abgeschlossen und erkranken schwer. Laut Vertrag zahlt Ihre Versicherung in einem solchen Fall 70% der anfallenden Kosten. Doch ein aktuelles Urteil besagt, dass die Krankenversicherung 80% der Kosten übernehmen muss. Gemäß dem Günstigkeitsprinzip haben Sie nun einen Anspruch auf die günstigere Regelung und Ihre Versicherung muss 80% der Kosten tragen.

Wie wichtig ist das Günstigkeitsprinzip für Versicherte?

Das Günstigkeitsprinzip spielt eine zentrale Rolle im Versicherungsrecht. Es schützt Versicherte vor ungünstigen Regelungen und stellt sicher, dass sie die bestmögliche Leistung erhalten. Es ist also ein wichtiger Mechanismus, der Ihre Rechte als Versicherungsnehmer stärkt.

Wir hoffen, dass dieser Glossareintrag Ihnen dabei geholfen hat, das Günstigkeitsprinzip besser zu verstehen und dessen Bedeutung im Kontext von Versicherungen zu ergründen.