Haftungsquote

Haftungsquote

Einführung zur Haftungsquote

Sie stoßen in der Vertragswelt der Versicherungen häufig auf das Wort "Haftungsquote". Aber was bedeutet das eigentlich? In einfachen Worten gibt die Haftungsquote den Prozentsatz der Kosten an, den ein Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst zu tragen hat.

Wie funktioniert die Haftungsquote?

In der Praxis sieht das so aus: Angenommen Sie verursachen einen Autounfall. Nun muss geklärt werden, wer für die Schäden aufkommt. Hier kommt die Haftungsquote ins Spiel. Diese legt fest, wie viel jeder der Unfallbeteiligten zahlen muss. Wenn beispielsweise festgestellt wird, dass Sie 80% der Schuld tragen, liegt Ihre Haftungsquote bei 80%. Das bedeutet, dass Sie 80% der Schadenskosten zahlen müssen.

Wann ist die Haftungsquote wichtig?

Die Haftungsquote ist vor allem relevant, wenn kein Alleinschuldiger für einen Schaden festzustellen ist. In solchen Fällen wird der Schaden auf die Beteiligten nach der festgelegten Haftungsquote verteilt. Die Quote wird im Regelfall von den involvierten Versicherungen oder gegebenenfalls durch das Gericht festgelegt.

Haftungsquote und Ihre Versicherung

Es ist wichtig, bei Abschluss einer Versicherung, z.B. einer Kfz-Haftpflichtversicherung, die Bedingungen bezüglich der Haftungsquote zu prüfen. Auch bei Vertragsänderungen oder im Schadensfall sollten Sie sich über Ihre Haftungsquote im Klaren sein. Bei Unsicherheiten helfen Ihnen Versicherungsexperten oder Ihr Versicherungsberater weiter.

Fazit zur Haftungsquote

Die Haftungsquote kann einen signifikanten Einfluss auf die Höhe der zu zahlenden Schadenskosten im Schadensfall haben. Daher ist es wichtig, sich über dieses Thema gut zu informieren und entsprechend abzusichern.