Kündigungsandrohung
Kündigungsandrohung
Was bedeutet der Begriff Kündigungsandrohung?
Die Kündigungsandrohung ist ein rechtlicher Begriff, der eine ernste Warnung an den Vertragsnehmenden darstellt. Sie findet häufig Anwendung im Versicherungswesen und ist die vorbefristete Ankündigung einer geplanten Vertragskündigung.
Kündigungsandrohung im Kontext der Versicherungen
Wenn es um Versicherungen geht, ist die Kündigungsandrohung ein wichtiges Werkzeug für beide Parteien, sowohl für den Versicherungsnehmer als auch für die Versicherungsgesellschaft. Grundsätzlich ist damit die Absicht gemeint, den Vertrag zu kündigen, sollte der andere Vertragspartner seine Pflichten nicht ordnungsgemäß erfüllen. Das können beispielsweise ausstehende Beitragszahlungen sein.
Wie funktioniert die Kündigungsandrohung bei Versicherungen?
Die Kündigungsandrohung sollte immer schriftlich erfolgen. Ist der Versicherungsnehmer mit seinen Zahlungen in Verzug, wird die Versicherungsgesellschaft ihm in der Regel zunächst eine Mahnung zukommen lassen. Ist daraufhin immer noch keine Zahlung erfolgt, kann der nächste Schritt die Kündigungsandrohung sein. Die genauen Bedingungen für eine Kündigungsandrohung und deren Durchführung sind in den jeweiligen Versicherungsbedingungen festgeschrieben.
Was bedeutet eine Kündigungsandrohung für Sie?
Eine Kündigungsandrohung ist ein ernstzunehmendes Signal der Versicherungsgesellschaft. Ignorieren Sie eine solche Androhung nicht. Denn das Risiko einer Kündigung bedeutet, dass Sie möglicherweise Ihren Versicherungsschutz verlieren. Das könnte hohe Kosten für Sie nach sich ziehen, denn ohne Versicherungsschutz müssen Sie eventuell selbst für Schäden aufkommen.
Fazit zur Kündigungsandrohung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kündigungsandrohung ein nicht zu unterschätzender Teil des Versicherungsrechtes ist. Sie sollte immer ernst genommen und vorschriftsgemäß behandelt werden. Nicht nur, um das eigene finanzielle Risiko zu minimieren, sondern auch um den Verlust des Versicherungsschutzes zu vermeiden.