Kündigungsklage

Kündigungsklage

Definition: Was ist eine Kündigungsklage?

Die Kündigungsklage ist ein rechtlicher Prozess, den eine Partei einleitet, wenn sie gegen eine Kündigung ihrer Versicherung vorgehen möchte. Es könnte sich dabei um eine Kfz-Versicherung, eine Hausratversicherung oder eine andere Art von Versicherung handeln. Im Kern geht es immer um den gleichen Punkt: Die versicherte Person (also der Kläger) hält die Kündigung für ungerecht und möchte dagegen gerichtlich vorgehen.

Gründe für eine Kündigungsklage im Bereich Versicherung

Ein typischer Auslöser für eine Kündigungsklage sind Unstimmigkeiten bezüglich der Kündigungsgründe. Die Versicherung hat in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt, was sie als kündigungswürdiges Verhalten ansieht. Wenn der Versicherungsnehmer sich in einem dieser Punkte ungerecht behandelt fühlt, kann er zur Kündigungsklage tendieren. Ein weiterer Grund könnte eine Verletzung der vertraglichen Pflichten durch die Versicherung sein.

Wie läuft eine Kündigungsklage ab?

Die Kündigungsklage beginnt mit der Einreichung der Klage bei Gericht. Hierbei ist eine formgerechte Klageschrift notwendig, in der der betroffene Versicherungsnehmer seine Sicht des Falls darlegt. Der Kern der Klage ist die Aufforderung an das Gericht, die Kündigung der Versicherung für unwirksam zu erklären. Das bedeutet, dass die Versicherung fortgesetzt werden muss. Es folgt dann ein Gerichtsprozess, bei dem sowohl der Kläger als auch die Versicherung ihre Argumente vorbringen. Nachdem beide Seiten gehört wurden, trifft das Gericht eine Entscheidung.

Kosten einer Kündigungsklage

Die Kosten für eine Kündigungsklage können stark variieren. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab wie der Höhe des Streitwerts und den Gebühren des beauftragten Anwalts. Vor dem Einreichen einer Klage empfiehlt es sich darum, die Kosten-Nutzen-Rechnung genau zu prüfen. Unter Umständen kann eine Beratung bei der Verbraucherzentrale oder beim Anwalt dafür hilfreich sein.