Was ist eine betriebliche Krankenversicherung (bKV)?

07.02.2024 353 mal gelesen 0 Kommentare
  • Die betriebliche Krankenversicherung ist eine freiwillige Zusatzversicherung, die Unternehmen ihren Mitarbeitern als Sozialleistung anbieten können.
  • Die bKV ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung und kann Leistungen wie Zahnersatz, Sehhilfen oder alternative Heilmethoden abdecken.
  • Mit der bKV steigern Arbeitgeber die Attraktivität des Unternehmens und tragen zur Gesundheitsförderung und Mitarbeiterbindung bei.

Grundlagen der betrieblichen Krankenversicherung (bKV)

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Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) stellt eine Zusatzversicherung dar, die Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten können. Im Wesentlichen handelt es sich um einen kollektiven Versicherungsschutz, der über den gesetzlichen Rahmen hinausgeht. Die bKV ist somit eine freiwillige Sozialleistung des Arbeitgebers, die darauf abzielt, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Belegschaft zu fördern.

Mit der bKV erhalten Arbeitnehmer Zugang zu medizinischen Leistungen, die normalerweise nicht oder nur teilweise von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgedeckt sind. Beispiele hierfür sind Sehhilfen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen oder alternative Heilmethoden. Dadurch verbessert sich das Gesundheitsangebot für die Angestellten, was wiederum zur Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber beitragen kann.

Nicht zu verwechseln ist die betriebliche Krankenversicherung mit der betrieblichen Altersvorsorge, welche ein anderes Feld der betrieblichen Sozialleistungen darstellt. Während die Altersvorsorge auf das Leben nach dem Berufsleben abzielt, konzentriert sich die bKV auf die aktuelle medizinische Versorgung der Mitarbeiter.

Die Einführung einer bKV bietet sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zahlreiche Vorzüge. Für den Arbeitgeber bedeutet es eine Investition in die Gesundheit und damit auch in die Produktivität und Motivation der Belegschaft. Für die Arbeitnehmer stellt es eine wertvolle Zusatzleistung dar, die finanzielle Entlastung und verbesserte gesundheitliche Versorgung verspricht.

Zusammengefasst ist die betriebliche Krankenversicherung ein wichtiger Baustein für ein modernes und mitarbeiterorientiertes Gesundheitsmanagement im Unternehmen, das aktive Fürsorge mit betriebswirtschaftlichen Vorteilen verbindet.

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Vorteile einer bKV für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Die Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) bringt sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer eine Reihe von Vorteilen mit sich. Für Arbeitgeber ist die bKV ein strategisches Tool, um sich als vorbildlicher und fürsorglicher Arbeitgeber zu positionieren. Sie unterstützt das Unternehmen dabei, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem kann eine bKV die Ausfallzeiten reduzieren, indem sie die Gesundheit der Mitarbeiter fördert und somit die Produktivität steigert.

Für Arbeitnehmer bietet die bKV einen direkten mehrwert, da sie umfassende Gesundheitsleistungen genießen, die über die Standardabsicherung hinausgehen. Die bKV erleichtert den schnellen Zugang zu Spezialisten und therapeutischen Maßnahmen, was zu einer schnelleren Genesung beitragen kann. Darüber hinaus stärkt das Angebot einer bKV das Gefühl der Wertschätzung durch den Arbeitgeber.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die betriebliche Krankenversicherung ein effektives Instrument darstellt, um die Mitarbeiterzufriedenheit und -loyalität zu erhöhen und als Unternehmen im Wettbewerb um die besten Talente hervorzustechen.

Vor- und Nachteile einer betrieblichen Krankenversicherung für Unternehmen und Mitarbeiter

Pro Contra
Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber Zusätzliche Kosten für das Unternehmen
Verringerung von Fehlzeiten durch bessere medizinische Versorgung Mögliche Diskrepanz bei Mitarbeitern ohne bKV
Förderung der Mitarbeiterbindung Verwaltungsaufwand für die Einrichtung und Pflege der bKV
Steuerliche Vorteile für Arbeitgeber bei der Gestaltung als Sachbezug Abhängigkeit von der Gesundheitspolitik des Anbieters
Präventionsmaßnahmen können Gesundheit und Wohlbefinden steigern Mögliche Ungleichheit, wenn nicht alle Mitarbeiter teilnehmen
Zusätzliche Leistungen wie Sehhilfen oder Zahnbehandlungen Begrenzung des Leistungsangebots je nach gewähltem Tarif

Wie funktioniert die betriebliche Krankenversicherung?

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine Form der Zusatzversicherung, die Arbeitgebern ermöglicht, ihre Mitarbeiter gesundheitlich umfassender abzusichern. Die Organisation und die Finanzierung der bKV werden über den Arbeitgeber abgewickelt, wodurch dieser die Policen für seine Belegschaft als Gruppe abschließt. Gruppentarife bieten die Möglichkeit günstigerer Beiträge im Vergleich zu individuellen Versicherungstarifen.

Seit 2020 können Beiträge zur bKV steuerlich geltend gemacht werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren von der steuerfreien Zuwendung innerhalb der Freigrenze von 50 Euro pro Monat. Diese steuerliche Förderung hat dazu beigetragen, dass bis Ende 2022 bereits ca. 27.700 Unternehmen diese Zusatzversicherung anboten und rund 1,8 Millionen Beschäftigte in den Genuss einer bKV kamen.

Ein wichtiger Aspekt der bKV ist ihre Funktion als Instrument im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Eine Umfrage aus dem November 2023 zeigte, dass rund 45% der Befragten die bKV als wichtiger empfinden als andere Firmen-Extras. Dies illustriert die hohe Wertschätzung dieser Leistung bei der Belegschaft. Zusätzlich schließt die bKV Lücken der gesetzlichen Krankenversicherung und ermöglicht individuell abgestimmte Leistungspakete, die von schnellen Facharztterminen bis hin zu Wahlleistungen im Krankenhaus reichen können.

Darüber hinaus ist es für Betriebe möglich, eine betriebliche Pflegeversicherung (bPV) als Ergänzung anzubieten, die eine Absicherung gegen hohe Pflegekosten darstellt – ein zunehmend beachtetes Risiko in einer alternden Gesellschaft. So lag beispielsweise der durchschnittliche Eigenanteil für die Unterbringung in einem Pflegeheim zum Stand 1. Juli 2022 bei etwa 2.297 Euro pro Monat.

Eine betriebliche Krankenversicherung fügt sich nahtlos in das betriebliche Gesundheitsmanagement eines Unternehmens ein und stellt eine Investition in das Wohlbefinden und in die Gesundheit der Mitarbeiter dar. Firmen wie ein Dachdeckerunternehmen mit 85 Mitarbeitern, das bereits bKV-Lösungen implementiert hat, dienen hier als positives Beispiel für die praktische Umsetzung.

Unterschiede zwischen bKV und privater Krankenversicherung

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) und die private Krankenversicherung (PKV) sind beides Zusatzversicherungen, die über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hinausgehende Leistungen bieten. Obwohl beide eine verbesserte medizinische Versorgung ermöglichen, bestehen wesentliche Unterschiede.

Ein markanter Unterschied ist die Zugangsweise. Während die bKV über den Arbeitgeber abgeschlossen wird und somit eine Gruppenversicherung darstellt, ist die PKV eine Individualversicherung, die Personen eigenständig abschließen. Bei der bKV profitieren Arbeitnehmer von Gruppentarifen ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten, was bei einer PKV in der Regel nicht der Fall ist.

Des Weiteren unterscheiden sich bKV und PKV in der Kostenbeteiligung. In der bKV übernimmt der Arbeitgeber meist einen Teil oder die gesamten Versicherungsprämien, während die Kosten einer PKV vollständig vom Versicherungsnehmer getragen werden. Zuzahlungen und Selbstbeteiligungen können in der PKV höher ausfallen als in der bKV.

Die bKV zeichnet sich auch durch eine einfache Handhabung aus. Es gibt keinen Wechsel von Tarifen oder Anbietern durch den Versicherten; stattdessen stellt der Arbeitgeber die Leistungen für alle versicherten Mitarbeiter einheitlich zur Verfügung. Einzelne Leistungen, die über die bKV abgedeckt werden, sind generell auf die Bedürfnisse einer breiten Mitarbeitergruppe zugeschnitten und nicht individuell anpassbar wie bei der PKV.

In der Praxis bedeutet dies, dass Mitarbeiter eines Unternehmens, das eine bKV anbietet, ohne individuellen Aufwand von zusätzlichen Leistungen profitieren können. Im Gegensatz hierzu muss in der PKV jeder Versicherte seine Versicherung selbst verwalten und entsprechend seiner persönlichen Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten anpassen.

Abschließend bietet die bKV eine kollektive Lösung zur Ergänzung des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes, die besonders durch die einfache Integration in bestehende Strukturen des Unternehmens und die Gruppenvertragseffekte einen Mehrwert für Arbeitgeber und Arbeitnehmer schafft. Die PKV hingegen ermöglicht eine individuelle und umfassendere Absicherung, die allerdings mit einem höheren Verwaltungsaufwand und individuellen Gesundheitsprüfungen einhergeht.

Leistungen der betrieblichen Krankenversicherung

Die Leistungen der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) sind vielfältig und bieten den Versicherten ergänzende Absicherungen zu denen ihrer gesetzlichen Krankenkasse. Die bKV kann in verschiedene Module unterteilt werden, die den Bedarf an zusätzlichen Gesundheitsleistungen abdecken.

Zu den Kernleistungen gehören oft Zahnbehandlungen, die über die reguläre medizinische Versorgung hinausgehen. Dabei kann es sich um hochwertigen Zahnersatz, professionelle Zahnreinigungen oder kieferorthopädische Maßnahmen handeln. Auch die Kostenübernahme für Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen stellt einen wesentlichen Bestandteil vieler bKV-Tarife dar.

Ein weiterer wichtiger Baustein sind die sogenannten Vorsorgeuntersuchungen. Diese gehen oft über das Standardangebot der gesetzlichen Krankenkassen hinaus und können zum Beispiel zusätzliche Krebsvorsorgen oder Gesundheits-Checks umfassen. Ziel ist es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und somit die Heilungschancen zu erhöhen.

Einige Unternehmen bieten in ihrer bKV auch Leistungen im Bereich der Heil- und Hilfsmittel. Hierzu zählen zum Beispiel physiotherapeutische Behandlungen, Massagen oder orthopädische Hilfsmittel, die zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens beitragen und die Genesung unterstützen.

Nicht zuletzt kann die bKV auch psychologische Beratungen einschließen, was besonders in stressigen Arbeitszeiten oder bei persönlichen Herausforderungen von Bedeutung sein kann. Hierdurch wird ein Beitrag zur mentalen Gesundheit der Arbeitnehmer geleistet, welche für das allgemeine Wohlbefinden und die Arbeitsleistung von großer Relevanz ist.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die verschiedenen Leistungsbausteine der bKV darauf abzielen, die gesundheitliche Versorgung der Mitarbeiter zu verbessern und sie somit in ihrem Arbeitsalltag optimal zu unterstützen. Die Auswahl der konkreten Leistungen orientiert sich am Bedarf der Belegschaft sowie den Zielen des Unternehmens.

Kosten und Finanzierung der bKV

Die Kosten und Finanzierung der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) sind für Unternehmen und Arbeitnehmer entscheidende Faktoren. Der Preis einer bKV hängt ab von der Anzahl der versicherten Mitarbeiter, den gewählten Leistungsmodulen und den individuellen Konditionen des Versicherungsanbieters. In der Regel schließt der Arbeitgeber einen Rahmenvertrag mit dem Versicherungsunternehmen, wodurch in der Regel günstigere Konditionen als bei Einzelverträgen erzielt werden können.

Für die Belegschaft ist die bKV oft mit keiner oder einer sehr geringen Kostenbeteiligung verbunden, da viele Arbeitgeber sich dafür entscheiden, die Beiträge für ihre Mitarbeiter komplett zu übernehmen oder zumindest einen Großteil zu finanzieren. Dadurch entsteht für die Arbeitnehmer ein hochwertiger Zusatznutzen, ohne dass sie mit erheblichen Mehrkosten rechnen müssen.

Die Finanzierung der bKV ist auch unter steuerlichen Aspekten relevant. Beiträge können bis zu einer steuerfreien Grenze von 50 Euro pro Monat und Arbeitnehmer als Sachbezug gewährt werden, was sowohl für Arbeitgeber als auch Mitarbeiter steuerliche Vorteile bietet.

Unter nehmen müssen bei der Einführung einer bKV ihre finanzwirtschaftliche Situation berücksichtigen. Es muss eine sorgfältige Planung und Kalkulation erfolgen, um sicherzustellen, dass die Kosten für die zusätzliche Gesundheitsvorsorge langfristig tragbar sind und einen positiven Return on Investment (ROI) erzeugen.

Zusammengefasst sollten die Kosten für eine bKV als eine lohnenswerte Investition in die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter betrachtet werden, die sich langfristig auszahlen kann. Eine kluge und vorausschauende Budgetierung ermöglicht es Unternehmen, ein solches Versicherungsmodell nachhaltig zu finanzieren und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeiterbindung und zum Unternehmenserfolg zu leisten.

Implementierung der bKV im Unternehmen

Die Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) innerhalb eines Unternehmens muss gut geplant und strukturiert sein, um einen reibungslosen Ablauf und hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu gewährleisten. Ein wichtiger Schritt ist zunächst die Auswahl des richtigen Versicherungspartners, der auf die Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter eingehen kann.

Die Leistungspalette wird in enger Abstimmung mit dem Versicherer definiert. Es ist essentiell, dass die implementierte bKV den Bedürfnissen der Belegschaft entspricht und einen spürbaren Mehrwert schafft. In diesem Rahmen müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Versicherung die Gleichbehandlung aller Mitarbeiter gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz gewährleistet, was eine faire und transparente Kommunikation der Leistungen voraussetzt.

Die administrative Abwicklung der bKV sollte ebenfalls bedacht werden. Dazu gehören die Klärung von Fragen zur Anmeldung, der Verwaltung der Versicherungsnehmer sowie zum Prozess der Leistungsabrechnung. Häufig bieten Versicherer hierfür digitale Plattformen an, welche die Verwaltung vereinfachen und den Mitarbeitern einen einfachen Zugang zu Informationen und Diensten ermöglichen.

In der Praxis zeigt sich, dass die Unterstützung des Managements und die klare Kommunikation über die Vorteile der bKV wesentlich für die erfolgreiche Implementierung sind. Mitarbeiter müssen über die Vorzüge und Nutzungsmöglichkeiten der zusätzlichen Versicherung aufgeklärt werden, um eine hohe Inanspruchnahme und Zufriedenheit zu erreichen.

Abschließend spielt die laufende Evaluierung der bKV eine zentrale Rolle, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter sicherzustellen und die Leistungen gegebenenfalls anzupassen. Unternehmen sollten daher ein Feedback-System etablieren, um die Effektivität und den Nutzen der bKV kontinuierlich zu überprüfen und zu optimieren.

Steuerliche Aspekte der betrieblichen Krankenversicherung

Die steuerlichen Aspekte der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) sind sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von Bedeutung. Die bKV wird steuerrechtlich als Sachbezug betrachtet, was bestimmte Vorteile mit sich bringt. Sofern die Beiträge die Freigrenze von 50 Euro monatlich pro Arbeitnehmer nicht übersteigen, sind diese steuer- und sozialversicherungsfrei. Das bedeutet, die Beiträge müssen nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden und erhöhen nicht die Sozialversicherungspflicht.

Für die Arbeitgeber ergibt sich daraus ein steuerlicher Anreiz, die bKV als zusätzliche Leistung für die Belegschaft anzubieten. Die Kosten können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, was zu einer Reduktion der zu versteuernden Gewinne führt. Diese Steuerersparnis kann die Investition in eine bKV für Unternehmen attraktiver machen.

Bei Überschreitung der Freigrenze müssen die darüber hinausgehenden Beiträge als lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtiger Arbeitslohn behandelt werden. Dies sollte in der Gestaltung der bKV-Policen Beachtung finden, um ungewollte Mehrbelastungen zu vermeiden.

Für die Finanzverwaltung ist es zudem wichtig, dass die bKV allen Mitarbeitern oder zumindest einer definierten Gruppe von Mitarbeitern zugänglich gemacht wird. Eine individuelle Anpassung der Leistungen, die einzelnen Arbeitnehmern besondere Vorteile verschafft, könnte dazu führen, dass die gesamten bKV-Beiträge steuer- und sozialversicherungspflichtig werden.

Zusätzlich zur Freigrenze von 50 Euro existieren weitere steuerliche Regelungen, etwa zur Behandlung von Langzeitkranken oder zur Gesundheitsförderung, die für die Implementierung der bKV von Bedeutung sind. Eine genaue Einschätzung und Berücksichtigung dieser Regelungen ist für eine optimale steuerliche Gestaltung unerlässlich.

Häufig gestellte Fragen zur betrieblichen Krankenversicherung

In der Praxis tauchen häufig Fragen zur betrieblichen Krankenversicherung (bKV) auf, deren Beantwortung für ein umfassendes Verständnis essenziell ist. Hier ein Überblick über die meistgestellten Fragen und die entsprechenden Antworten:

  1. Wer kann von einer bKV profitieren?
    Grundsätzlich können alle Mitarbeiter eines Unternehmens, das eine bKV anbietet, von dieser Zusatzversicherung profitieren. Die Mindestanzahl für den Abschluss einer bKV liegt normalerweise bei 10 bis 20 Mitarbeitern, wobei es Anbieter gibt, die diesen Schutz schon ab 5 Mitarbeitern ermöglichen.
  2. Gibt es Gesundheitsprüfungen oder Wartezeiten?
    Nein, beim Abschluss einer bKV entfallen sowohl Gesundheitsprüfungen als auch Wartezeiten. Dies erleichtert den Zugang und sorgt für eine unkomplizierte Integration neuer Mitarbeiter in den Versicherungsschutz.
  3. Wie werden die Beiträge zur bKV berechnet?
    Die Beiträge zur bKV können altersunabhängig berechnet werden und sind als Sachbezug bis zu einer Freigrenze von 50 Euro monatlich steuer- und sozialversicherungsfrei.
  4. Kann die bKV verschiedene Mitarbeitergruppen unterschiedlich versichern?
    Unternehmen haben die Möglichkeit, bestimmte Gruppen von Mitarbeitern zu versichern. Bei der Auswahl der zu versichernden Gruppen muss jedoch der Gleichbehandlungsgrundsatz beachtet werden.
  5. Was passiert mit der bKV, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?
    In vielen Fällen kann der Mitarbeiter die Versicherung privat ohne erneute Gesundheitsprüfung weiterführen. Dies bietet eine wichtige Absicherung auch über die Dauer der Betriebszugehörigkeit hinaus.
  6. Können Familienangehörige mitversichert werden?
    Oft ist es möglich, Familienangehörige zu den gleichen Konditionen in der bKV mitzuversichern, was die Attraktivität dieser Zusatzleistung weiter erhöht.
  7. Wie werden Leistungen abgerechnet?
    Mitarbeiter in einer bKV können ihre Leistungen direkt bei der Versicherung geltend machen, ohne diese über den Arbeitgeber abrechnen zu müssen.

Diese FAQ soll den Mitarbeitern und Unternehmen als Orientierungshilfe dienen, um einen schnellen Einblick in die wichtigsten Aspekte der betrieblichen Krankenversicherung zu erhalten und die Vorteile sowie Modalitäten dieses zusätzlichen Versicherungsschutzes besser zu verstehen.

Fazit: Warum sich eine bKV lohnt

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) hat sich als ein wertvolles Instrument im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements etabliert. Mit ihrer Hilfe können Arbeitgeber die Gesundheit ihrer Mitarbeiter aktiv fördern und sich so als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Das Angebot einer bKV steigert die Zufriedenheit und Loyalität der Belegschaft und kann helfen, Fachkräfte zu binden und zu gewinnen.

Auf der finanziellen Seite profitieren Arbeitnehmer von der Kostenübernahme oder -beteiligung durch den Arbeitgeber, ohne dass dadurch eine höhere steuerliche Belastung entsteht. Das erhöht die Nettoleistung des Arbeitgebers und stellt einen realen Mehrwert für den Arbeitnehmer dar.

Darüber hinaus kann die bKV dabei helfen, die Anzahl der Krankheitstage zu reduzieren, indem präventive Maßnahmen und schnellerer Zugang zu medizinischer Versorgung und Fachärzten ermöglicht wird. Dies trägt zur Senkung der Ausfallzeiten und zur Erhöhung der Produktivität bei.

Die bKV trägt nicht nur zur Gesundheit der Mitarbeiter bei, sondern zeigt sich auch wirtschaftlich für Unternehmen als Investition, die sich langfristig auszahlen kann. Sie ist damit mehr als eine Zusatzleistung – sie ist ein strategisches Tool im Wettbewerb um die besten Köpfe und für ein erfolgreiches Unternehmen unerlässlich.

Unter Berücksichtigung dieser Aspekte wird deutlich, dass eine bKV sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber bedeutende Vorteile bietet und sich demnach in vielfacher Hinsicht lohnt. Kurzum, die bKV ist eine Win-Win-Situation für die gesamte Unternehmensgemeinschaft.

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Zusammenfassung des Artikels

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine freiwillige Zusatzleistung von Arbeitgebern, die über den gesetzlichen Schutz hinaus medizinische Leistungen für Mitarbeiter bietet und zur Attraktivität des Unternehmens beiträgt. Sie dient der Gesundheitsförderung der Belegschaft, kann Produktivität steigern und unterstützt im Kampf gegen Fachkräftemangel durch erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit und -loyalität.

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