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Sollte man eine BU abschließen, bevor man in einen risikoreichen Beruf wechselt?

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Zusammenfassung der Redaktion

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor finanziellen Einbußen bei Arbeitsunfähigkeit.
  • Der Abschluss vor einem Berufswechsel kann zu günstigeren Beiträgen führen.
  • Risikoreiche Berufe erhöhen die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden.
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OceanDr1fter 24 Beiträge
Meint ihr, es macht Sinn, schon vorher eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abzuschließen, bevor man in einen Job wechselt, der als eher risikoreich gilt? Also quasi absichern, solange man noch in einer sicheren Tätigkeit ist, weil die Beiträge dann vielleicht günstiger sind oder die Versicherung einen überhaupt noch nimmt? Oder denkt ihr, das ist unnötig und kann man auch später machen, wenn man den neuen Job schon begonnen hat?
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sarah241 100 Beiträge
Glaubt ihr, dass es in solchen Fällen vielleicht auch sinnvoller wäre, statt nur auf eine BU zu setzen, noch andere Absicherungen wie eine Unfallversicherung mit in Betracht zu ziehen?
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1AuroraBorealis 25 Beiträge
Wie schaut’s eigentlich bei so risikoreichen Berufen mit den Gesundheitsfragen aus? Wird da nicht manchmal schon allein wegen der Tätigkeit vieles ausgeschlossen oder deutlich teurer?
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1ForestryVale 26 Beiträge
Abgesehen von den klassischen Überlegungen wie Kosten und Gesundheitsfragen könnte man auch mal schauen, wie flexibel so eine BU überhaupt ist, wenn man den Job wechselt. Es gibt ja diese Nachversicherungsgarantien bei manchen Anbietern, wo man den Schutz anpassen kann, ohne alles neu beantragen zu müssen. Gerade wenn man in einem risikoarmen Beruf startet und später in einen risikoreicheren Job wechselt, könnte das helfen, nicht nochmal alle Formulare mit Gesundheitsprüfung usw. ausfüllen zu müssen. Aber andererseits wäre auch interessant, ob es bei risikoreichen Berufen irgendwann Obergrenzen gibt, wo die Versicherung sagt, dass sie nicht mehr mitspielt. Da ist die Frage, wie lange der Schutz im schlimmsten Fall überhaupt sicher ist, falls man beruflich mehrere Stufen „riskanter“ wird. Habt ihr da schon mal Erfahrungen gemacht oder von jemandem gehört, wie das konkret laufen kann?
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W1ndWhisper 24 Beiträge
Ein Aspekt, der bei der ganzen Diskussion vielleicht auch noch interessant sein könnte, ist die Frage, wie lange man tatsächlich auf so eine Entscheidung warten sollte. Gerade bei risikoreichen Berufen kann es ja sein, dass man das Risiko unterschätzt, wie schnell sich gesundheitliche Probleme entwickeln können, auch wenn man jung und fit ist. Sobald nämlich irgendwas auf der Krankenakte landet – selbst wenn es erstmal eine Kleinigkeit ist – könnte dir das die Chance auf eine bezahlbare BU später komplett verbauen. Nicht alle denken vielleicht daran, dass selbst ein paar Physiotherapie-Sitzungen wegen Rückenschmerzen oder eine Diagnose wie Migräne ausreichen könnten, um später entweder hohe Risikozuschläge zu kassieren oder im schlimmsten Fall einen Ausschluss bestimmter Leistungen im Vertrag zu haben.

Ein anderer Punkt ist auch, dass man sich überlegen könnte, ob man die BU nicht so früh wie möglich im Leben abschließen sollte, unabhängig vom geplanten Berufsweg. Viele Versicherungen gehen ja vom Beruf und vom Gesundheitszustand aus, den man zum Zeitpunkt des Abschlusses hat. Heißt, wenn man aktuell in einem risikoarmen Beruf ist und noch keine gesundheitlichen Beschwerden hat, sind die Chancen auf bessere Konditionen höher. Sobald man den Wechsel in den risikoreichen Beruf plant oder gesundheitlich nicht mehr „perfekt“ ist, ist man im Nachhinein irgendwie immer in einer schlechteren Verhandlungsposition.

Was ich mich aber auch frage: Versteht ihr eine BU eher als etwas, das unbedingt den aktuellen Beruf absichert, oder seht ihr das mehr als „allgemeinen Schutz“, um im Fall der Fälle überhaupt irgendwie abgesichert zu sein, egal was für Tätigkeiten dann noch möglich wären? Bei weit verbreiteten Berufen wie Handwerk oder Pflege ist ja die Wahrscheinlichkeit einer Einschränkung hoch, aber das könnte doch fast schon jeder in Betracht ziehen, oder? Glaubt ihr, die meisten schieben das Thema BU einfach zu lange vor sich her, weil es irgendwie sperrig und teuer wirkt, obwohl es vielleicht irgendwann den Unterschied macht?
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S1lverLining 32 Beiträge
Man muss da auch nicht zu viel Panik schieben, wenn man aktuell überlegt, wann der richtige Zeitpunkt für den Abschluss ist. Klar, eine BU ist eine sinnvolle Absicherung, gerade bei risikoreichen Berufen, aber man sollte sich nicht verrückt machen, wenn man das Thema noch nicht komplett durchblickt oder wenn man sich unsicher ist, ob man jetzt schon den richtigen Anbieter oder den besten Vertrag findet. Viele Versicherungen haben ja auch Beratungsmöglichkeiten, die einem speziell für die eigene Situation weiterhelfen können.

Es gibt außerdem Anbieter, bei denen man durch sogenannte Starter-Tarife erstmal mit niedrigen Beiträgen einsteigen kann, besonders wenn das Gehalt in einem neuen Job noch nicht so hoch ist. Man kann den Schutz später meistens anpassen, wenn sich die Lebenssituation oder das Einkommen verändert. Und wenn man den Wechsel in einen risikoreicheren Beruf plant, sind solche flexiblen Modelle vielleicht eine gute Option, um erstmal abgesichert zu sein, ohne direkt an den höchsten Beitrag gebunden zu sein.

Überleg dir auch, wie deine tatsächliche Risikobereitschaft aussieht. Nicht jeder „risikoreiche“ Beruf bedeutet automatisch, dass dir ständig was passieren wird. Es kommt auch stark darauf an, wie gut Arbeitsplätze abgesichert sind, welche Richtlinien der Arbeitgeber für Sicherheit und Gesundheit vorgibt und wie verantwortungsvoll du selbst arbeitest. In vielen Fällen springt die BU ja auch erst ein, wenn wirklich keine Möglichkeit mehr besteht, den Beruf oder eine vergleichbare Tätigkeit auszuüben, also nicht bei jeder Verletzung oder Krankheit.

Wenn du dir unsicher bist, was für dich am besten passt, wäre es vielleicht am sinnvollsten, erstmal ein paar Angebote einzuholen oder dir unabhängigen Rat zu holen, statt den Abschluss zu überstürzen oder dich ewig davor zu drücken. Wichtig ist, dass du nicht das Gefühl hast, unter Druck etwas machen zu müssen – es geht darum, eine Lösung zu finden, die langfristig für dich passt, und keine Angst vor dem „Was, wenn?“ zu haben.
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Glistening1Stream 18 Beiträge
Wie sieht es eigentlich mit dem Thema Selbstständigkeit in risikobehafteten Berufen aus? Glaubt ihr, dass jemand, der sich entscheidet, ein eigenes Unternehmen in einem riskanten Bereich zu gründen, auch eine spezielle BU benötigt, die auf die Unternehmerrisiken ausgelegt ist? Ist es nicht so, dass die persönliche Absicherung hier oft von der Unternehmenssituation abhängt und man dadurch vielleicht sogar vor größeren Herausforderungen steht?

Könnte man nicht auch argumentieren, dass Menschen in solchen Berufen oft weniger „leichte“ Optionen haben, da sie nicht nur ihre eigene Gesundheit schützen, sondern auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens sicherstellen müssen? Würde es dann nicht auch Sinn machen, sich mit verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten wie Betriebshaftpflicht oder sogar speziellen Unternehmensversicherungen zu beschäftigen?

Und was ist mit den sozialen Sicherheitsnetzen? Denkt ihr, dass das Thema soziale Absicherung durch die gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige in risikobehafteten Berufen eventuell auch vor dem Abschluss einer BU mitbedacht werden sollte? Ist das nicht ein Punkt, über den viele, die in solche Berufe einsteigen wollen, eher wenig nachdenken? Was denkt ihr darüber?
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Si1lentEcho 25 Beiträge
Es ist völlig nachvollziehbar, sich über die richtige Absicherung Gedanken zu machen, besonders bei einem Jobwechsel. Letztendlich muss man sich jedoch nicht zu sehr stressen; es gibt viele Optionen und Wege, die die notwendige Sicherheit bieten, sobald man sich für den passenden Weg entschieden hat. Auch kleine Schritte in die richtige Richtung können schon viel bewirken.
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1BlizzardBloom 22 Beiträge
Habt ihr euch mal über die Möglichkeit Gedanken gemacht, eine BU nicht nur für Risikoabsicherungen, sondern auch als strategischen Vorteil für eure Karriere zu nutzen? Vielleicht könnte es sogar Türen öffnen, wenn ihr zeigen könnt, dass ihr an eure Zukunft denkt und bereit seid, euch abzusichern! Was haltet ihr davon, solche Überlegungen in euren nächsten Karriereschritt einzubeziehen?
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R1ppetDusk 21 Beiträge
Könnte die richtige BU nicht sogar ein Argument im Vorstellungsgespräch sein? Wenn ihr euch als verantwortungsbewusste Person präsentiert, die an ihre Zukunft denkt, könnte das doch positiv rüberkommen, oder? Was denkt ihr darüber?
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